Unterstützen Sie unsere Initiative!
Machen wir gemeinsam auf uns aufmerksam.
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Liebe Gastgeber*innen,

um den Forderungen unserer Verbände in Richtung Politik von der Basis aus Nachdruck zu verleihen, ist die Initiative #aufstehengastgeber – für die Zukunft von Gastgewerbe und Tourismus von Gastgebern für Gastgeber gegründet worden. Als Koordinierungsstelle dient das Büro der Hotelkooperation „Die Sterne im Sauerland“. Die Forderungen der Initiative sind in dem Positionspapier „Aufgabenliste für eine verantwortungsvolle Politik“ zusammengefasst. Regelmäßig gehen wir diese Liste durch und evaluieren, wie der Umsetzungsstatus ist. Sie finden die Liste, neben weiteren Informationen, gebündelt auf dieser Webseite. Wir wollen nicht lockerlassen und die Politik immer wieder auf uns aufmerksam machen. Aktuelle Aktionen und die bereits initiierten finden Sie immer auf dieser Seite. 

Schauen Sie also regelmäßig nach und unterstützen Sie uns weiterhin – vielen Dank!

Mit kollegialen Grüßen im Namen der Initiative
Elke Stahlmecke

Jetzt mitmachen!

Unsere Forderungen

Verantwortungsvolle Wiedereröffnung

a. Unternehmen, die nachweislich ein schlüssiges Hygienekonzept haben, müssen jetzt öffnen. 

b. Eine verantwortliche Öffnung muss dauerhaft gesichert werden! Innovative, digitale Strategien bei Tests und Nachverfolgung sowie ein agiles Management mit bundeseinheitlichen Rahmenbedingungen müssen dazu ebenso beitragen, wie ein offen kommuniziertes Monitoring und die Orientierung der Maßnahmen an ALLEN für die Beherrschung der Pandemie bedeutenden Kennzahlen. 

c. Wir fordern Reisefreiheit nicht nur international, sondern auch innerhalb Deutschlands.

d. Weitere behördliche Betriebsschließungen oder Verordnungen, die Geschäftstätigkeit von Unternehmen faktisch verhindern, müssen sofort und generell Ausgleichszahlungen nach sich ziehen, die sich zielgenau an der Betroffenheit der Unternehmen orientieren und den tatsächlich entstandenen Schaden insgesamt ausgleichen.

Entschädigung statt Hilfe

a. Unsere Unternehmen erfüllen aktuell einen gesellschaftlichen Auftrag, um den Bewegungsradius der Menschen und Kontakte weiter einzuschränken. Diese Leistung gilt es vollumfänglich zu entschädigen, als wären die Betriebe nicht geschlossen worden. Gesunde Unternehmen vor der Krise müssen nach der Krise weiterhin als solche dastehen.  

b. Unternehmen dürfen durch die Krise nicht ihre Kreditwürdigkeit verlieren. Bonitätsverlust bedingt eine Verschlechterung der Kreditkonditionen bei zukünftigen Investitionen oder macht Finanzierungen sogar unmöglich.

c. Diese Entschädigung benötigen alle Betriebe, d.h. auch Misch-, verbundene und Nebenerwerbsbetriebe sowie Ferienhaus-/wohnungs-Vermietungen ohne Gewerbeschein.

Fachkräfte-Offensive für den Tourismus

a. Die weitere Abwanderung der Fachkräfte in andere Branchen muss gestoppt werden. Zahlung von mindestens 90 % Kurzarbeitergeld rückwirkend ab dem 01.03.2021.

b. Hilfen für Minijobber in betroffenen Unternehmen.

c. Ausbildungsförderung für die betroffenen Branchen verbessern.

d. Steuervorteile für die Mitarbeiter*innen der Branche einräumen.

e. Förderprogramme für gastgewerbliche Berufe, um dem entstandenen Vertrauensverlust entgegenzuwirken und Zukunftsperspektiven als Arbeitnehmende in dieser Branche aufzuzeigen.

Zukunfts- und Re-Start-Programme

a. Gesetzliche Verankerung eines umfänglichen Entschädigungsanspruchs für Unternehmen, die aufgrund von politischen Entscheidungen und Verordnungen (z.B. im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes) geschlossen werden oder deren wirtschaftliche Tätigkeit dadurch massiv beeinträchtigt wird.

b. Gezielte, langfristige Wirtschaftshilfen und Förderprogramme für die zukünftige Stärkung, besonders im Hinblick auf Investitionen, Digitalisierung und Innovationen.

c. Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen entfristen und auf Getränke ausweiten.

d. Interessenvertretung für Tourismus dauerhaft durch eigenes Ministerium oder Staatssekretär auf Bundes- und Landesebene sichern.

e. Touristische Destination-Management-Organisationen dauerhaft hinsichtlich finanzieller und personeller Ausstattung stärken – nicht mehr als freiwillige Leistung von Kommunen.

f. Ein nationaler und/oder europäischer Pandemieplan muss künftige gesundheitliche Krisen bewältigen helfen – auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und einer kritischen Analyse der bisher gewählten Maßnahmen.

Stand: 22.04.2021